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Reisegeschichten

Unterwegs mit Wohnmobil und Baby – hier nehmen wir euch mit

Parga: Die fast perfekte Kombination

vor 19 Minuten
2 Min. Lesezeit

Es ist gar nicht so einfach, einen Ort zu finden, der alle zufriedenstellt. Wenn wir campen, hätten wir am liebsten einen schönen Strand und türkisblaues Meer ganz nahe vor der Campertüre. Ein bisschen Sightseeing, durch eine nette Stadt spazieren und zwischendurch einen Kaffee trinken ist aber auch nicht schlecht. Und für unseren Großen soll es natürlich auch etwas zu erleben geben. In Parga haben wir tatsächlich all das gefunden – allerdings mit Hindernissen.


Nach unserem Trip die albanische Riviera entlang ist Parga unser erster Stopp in Griechenland. Die Stadt liegt an der Westküste Griechenlands, etwas mehr als eine Stunde von der albanischen Grenze entfernt. Bunte Häuser ziehen sich hier vom Meer den Hang hinauf, darüber thront die alte venezianische Burg. Auf der einen Seite des Burghügels liegt die Stadt mit ihren Gassen und Tavernen, auf der anderen der Valtos Beach. Genau hier haben wir gecampt!



Von unserem Campingplatz, Camping Valtos, spaziert man nur etwa zwei Minuten zum Meer, das hier echt kristallklar ist, und etwa 15 Minuten hinauf bis zur Burg. Dort konnte Nico begeistert über die Mauerreste klettern und die unterirdischen Gänge erkunden, während wir vor allem die Aussicht genossen haben. Fünf Minuten weiter waren wir bereits mitten im Stadtzentrum. Von der Lage her also alles perfekt. Einzig der Anmarsch ist mit zwei Kindern etwas schwierig: Der steile Weg durch die Gassen ist für Kinderwagen oder Bollerwagen – selbst erprobt – nicht geeignet.


  • Ein Bub mit einem Stein in der Hand vor türkisblauem Meer
  • Ein Mann trägt einen Buben auf der Schulter durch die Gassen von Parga
  • Ein Bub in einem unterirdischen Gang der Burg Pargas

Ganz perfekt war unser Aufenthalt dann allerdings doch nicht. Während unserer Tage Mitte Oktober haben auch die letzten Bars und Restaurants am Valtos Beach für die Saison geschlossen. Das Meer war zwar immer noch traumhaft und der Strand herrlich leer, aber für einen gemütlichen Kaffee oder Cocktail mussten wir nun erst in die Stadt gehen. Außerdem haben wir vergeblich einen Spielplatz für Nico gesucht. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist für einen Dreijährigen aber eine ziemlich große Sache. Und dann sind auch noch beide Kinder krank geworden. Dafür kann Parga natürlich nichts, aber es hat unsere Tage hier leider trotzdem überschattet.


Hier waren wir:







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