Der Bleder See: Ein Auftakt wie aus dem Bilderbuch
Kennt ihr das? Manche Orte schauen auf Fotos einfach wunderschön aus – und wenn man dann dort ist, ist man irgendwie enttäuscht. Der Bleder See in Slowenien gehört definitiv nicht dazu. Hunderte Male habe ich ihn schon auf Instagram gesehen, und tatsächlich: In echt ist er genauso faszinierend! Türkisblaues Wasser vor der Bergkulisse der Karawanken und mittendrin die kleine Insel mit ihrer Kirche. Hier beginnt unsere nächste große Reise in Richtung Griechenland.
Bleder See Insel des Bleder Sees Burg Bled
Diesmal zu viert Richtung Süden
Seit unserem letzten längeren Trip ist schon einige Zeit vergangen. Mittlerweile sind wir nicht mehr zu dritt unterwegs, sondern zu viert. Das Reisen mit Baby haben wir bisher immer als unkompliziert empfunden. Mit Baby und Kleinkind wird es wohl wieder ein bisschen anders – und wir nehmen euch gerne wieder mit. In den nächsten knapp vier Wochen wollen wir Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Albanien bereisen und anschließend in Griechenland das Meer genießen.
Die erste Fahrt und unser erster Campingplatz haben uns jedenfalls schon einmal einen richtig guten Start beschert. Die fünf Stunden bis zum Bleder See haben wir tatsächlich mit nur einer Pause geschafft – und beide Kinder waren trotzdem sehr entspannt. Ich glaube, wir können uns wirklich glücklich schätzen, dass wir zwei „Autofahrerkinder“ haben. Nico schaut mittlerweile gerne einfach aus dem Fenster, und Luca verschläft die meiste Zeit.
Wer den Bleder See mit dem Camper besuchen möchte, hat bei den Campingplätzen nicht allzu viel Auswahl. Am westlichen Ufer liegt Camping Bled – und der ist auch in der Nebensaison nicht gerade günstig. Etwa 95 Euro haben wir für zwei Nächte mit zwei kleinen Kindern bezahlt. Das ist zwar happig, der Campingplatz ist aus unserer Sicht seinen Preis aber wert: direkt am See, gut ausgestattet und mit vielen Bäumen wirklich schön angelegt. Der Outdoor-Trampolinpark nebenan – angeblich der größte Sloweniens – ist Fluch und Segen zugleich: ein Riesenspaß für unseren Großen, aber leider ebenfalls nicht gerade billig.
Mit kleinen Kindern zur Ojstrica
Viele der Fotos, die man auf Instagram vom Bleder See sieht, entstehen übrigens ganz in der Nähe des Campingplatzes. Der Aussichtspunkt Ojstrica ist von hier aus laut Wegangabe in nur 20 Minuten erreichbar. Mit kleinen Kindern sollte man allerdings deutlich mehr Zeit einplanen. Wir haben für den Hin- und Rückweg etwa eineinhalb Stunden gebraucht – mit Mini in der Babytrage, Kraxe und einem ziemlich trittsicheren Dreijährigen, der ein gutes Stück selbst gegangen ist.
Vom Campingplatz aus sind etwa 800 Meter und 100 Höhenmeter zu überwinden. Das lässt schon erahnen, dass es stellenweise ordentlich bergauf geht. Vor allem das letzte Stück, auf dem man teilweise fast klettern muss, hat es in sich. Mit unserer Unterstützung war aber auch das für unseren Großen gut schaffbar. Und die Aussicht oben? Fantastisch! Genau dieses Bleder-See-Panorama, das ich schon so oft auf Fotos bewundert habe – nur diesmal mit uns mittendrin.




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